Lernorte

 

Zur Veranschaulichung und Ergänzung des Unterrichts ist es uns wichtig, mit den Kindern außerschulische Lernorte zu besuchen.

So führen die Jahrgangsstufen drei und vier regelmäßig ein Kartoffelprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel bei dem Landwirt Groß in Mühlhausen durch.

Unsere Klassen nehmen an Stadtführungen teil, besichtigen die Kirchen in Homberg, die Moschee in Wabern, das THW in Homberg, die Burg und das Heimatmuseum.

Sie besuchen das Altenheim St. Marien, um den Senioren dort etwas vorzulesen, zu singen oder Gedichte vorzutragen.

Ebenso beteiligen sich die Kinder an der Gestaltung der Weihnachtsfeier in der Stadthalle, die alljährlich für die Senioren von der Stadt Homberg ausgerichtet wird.

Ein weiteres Ereignis für die vierten Klassen war der Besuch der „Kinder- Uni“ und das Zirkusprojekt, das in Kooperation mit der Theodor-Heuss-Schule von dem Zirkus Oskani durchgeführt wurde.


Die Vorklasse besucht seit einigen Jahren einen Bauernhof.

Dies ist für die Kinder ein besonderes Ereignis. Sie dürfen die Ställe besichtigen, nehmen Gerüche wahr, freuen sich, wenn sie Küken, Katzen oder Kälbchen sehen und streicheln  dürfen. Die Kinder erfahren, woher die Milch kommt oder wie eine Zuckerrübe aussieht bzw. schmeckt.

Sie dürfen helfen, die Gänse auf die Weide zu treiben, und sich aus Strohballen selbst einen Platz zum Frühstücken bauen. Eine nicht alltägliche Gelegenheit für die Kinder und ein Höhepunkt war bisher immer das Klettern und Bauen mit den Strohballen auf dem Strohboden.

Dieser Besuch ist für die Vorklassenkinder ein besonderes Erlebnis für alle Sinne.

Im Rahmen des Sachunterrichtes ergeben sich je nach Thema immer wieder Gelegenheiten auch außerschulische Lernorte in das Unterrichtsgeschehen einzubinden.

 

 

 

Texte der 3b über die Stadtführung durch Homberg/Efze am 22.01.2014

 

Die Stadtführung

Im Sachunterricht haben wir das Thema Homberg und deshalb machten wir eine Stadtführung. Wir waren beim Stellberg. Da standen früher Kanonen und da war früher der Gerichtsplatz und Galgen. Wir waren ein Handelszug mit Händlern und Töpferinnen, Musikanten, einem Jäger und Begleitern. Frau Eberwein zeigte uns die Stadtmauer mit den Türmen und Toren und erzählte viele Sachen aus dem Mittelalter. Wir waren sogar im Kerker, der im Bechtenturm ist. Mir hat die Stadtführung gut gefallen.

Von Lioba.

 

 

 

Homberger Vergangenheit

Wir sind von der Stellbergschule zur Marienkirche gewandert. Die Marienkirche war verschlossen. Dann sind wir zum Kerker gelaufen. Dort konnten wir hineingehen und ein Loch sehen, wo die Gefangenen sich abseilen mussten. Als nächstes gingen wir zum Pulverturm. Dieser Turm ist einer von den 15 früheren Wachtürmen. Nur er ist noch vollständig erhalten. Danach sind wir zu dem Neuen Tor gewandert. Das Neue Tor ist die Verbindung von Homberg zur Freiheit. Die Freiheit war damals die Nachbarstadt von Homberg. Heute gehört die Freiheit zu Homberg dazu. Nun ging es zurück zur Schule.

Von Konrad.

 

 

Neben den außerschulischen Lernorten sind die Besuche von Experten an unserer Schule ein weiterer Baustein unseres Unterrichts.


Zu nennen sind vor allem:


der TÜV Hessen mit dem Projekt „TÜV-KIDS“


die Jugendverkehrsschule der Polizei, die in Zusammenarbeit mit den Sachunterrichtslehrern den Kindern den „Fahrradführerschein“ ermöglicht


Frau Fennel-Trieschmann, die als Fachfrau für Ernährung die Kinder für den „Ernährungsführerschein“ vorbereitet


der Jugendkoordinator der Kriminalpolizei, Herr Brettschneider, der mit den Kindern ein Verhaltenstraining durchführt und ihnen somit eine Hilfe an  die Hand gibt, gefährliche Situationen zu erkennen und sich davor zu schützen.

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